Es klingelt an der Tür

Im Neonlicht am Hinterhaus.

‚Wer will da bloß zu mir‘ –

Und zögernd geh ich raus.

Steh’n da doch tatsächlich viele

Draußen vor der Tür

In mitternächtlichst frischer Kühle –

Ja – sie wollen nur zu mir.

Ein Alter fragte mich, liebevoll bedacht,

Mit leisem Vorwurf in seinem Ton,

„Wie würde wohl Geld gemacht“

(Und ob ich’s hätte schon… – . )

„Nein.“ Schweigend bleib ich stehn.

Sein graues Haar, gelockter Bart,

Die Grübchen zu alledem

Sprechen froh: „Das ist hart“.

–  „Ich spiele Geige, bin allein.“

Der Alte weiß das alles schon,

Lädt mich zum Mitgeh’n ein,

Ohne Koffer, ohne Lohn.

So folg‘ ich diesen Leuten,

Diesem bunten Haufen.

Eine Fee aus guten Zeiten

Sah ich an meiner Seite laufen.

Ein Kind, hieß es zu finden,

Dann wäre alles klar,

Das aus irgendwelchen Gründen

Ohne Eltern war.

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