Gibt sich meine Schwere

satten Lebens in den Fluss,

schwergemacht von der Leere,

vom Vergessen, das sein muss.

Wirbelt leise in den Strom,

der zum Meer gewaltig drängt,

wie  ein Amen, dass im Dom

flüsternd an den Wänden hängt.

Kleines Ding, im großen Toben,

vergeblich klein, als wär’s nicht da.

Und ist doch schwer, will nicht nach oben

bleibt wolkenfern und geht mir nah.

Ist wie Kämpfen und  Versagen,

ein spitzer Dolch, ein letztes Wort.

Will wie Gebirge mächtig ragen,

will Eisberg sein und von mir fort.

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