Der Abend wird gerötet
wie eine ferne Wange,
nur das feurig-heiße tötet,
kalt sonnt sich die Schlange.

Ihr blüht partieller Tod
und eine zweite Haut,
ein frisches Morgenrot,
ein Tag, der für sie taut.

Die Nacht verbirgt ihr Sterben,
unabwendbar ist ihr Los.
Erstarrt wird sie abfärben
auf Gräsern, Stein, Farn und Moos.

Spiegelnd wird die Schlange fließen
in einen neuen Tag.
das Alte wird sie grüßen,
das ihr im Wege lag.

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