Grob gezimmert die Bänke, der Tisch,
spärlich war das Licht, das uns brannte,
wer wir waren, das wussten wir nicht.
Vier Menschen sind da und einer spricht

„Mein war das Lachen, sorgloses Tun,
Der Narren Schalk erfreute mein Herz,
doch weilen sie nicht länger bei uns,
es heißt, sie sollen Fabeln werden.

Fährt ein der Wind, dass Haare wehen,
glimmt auf eine Zigarettenglut,
schlägt zu eine Tür, laut wie ein Buch,
vier Menschen sind da, und eine spricht:

„Mein war das Spiel, das sich-Vergessen,
das wilde Hämmern, sanftes Pochen,
Wasser war mein Element, es heißt,
es wird nur noch in Tropfen verkauft.“

Wir tranken in Schlucken sauren Wein,
Die Gläser groß wie ein Fingerhut,
kein Ober kam, uns wunderte nichts,
vier Menschen sind da, und einer spricht:

„Mein war das Denken, der freie Geist,
mein war das Reisen von Land zu Land.
Ohne zu Klingeln,trat ich oft ein,
so, wie heut‘, doch lanweilig ist mir.“

Mein Blick durchs hölzerne Fensterkreuz
traf die Sonne über den Bergen,
die rot und rund hinter Felsen fiel,
vier Menschen sind da und ich bin’s, die spricht:

„Mein war das Suchen, Fragen nur,
fand im Verlust, verlor im Gewinn,
reich war ich; ich suchte den Sinn,
Heut‘ frag‘ ich nur, wer die Zeche zahlt.

Balken knarren wie alte Tannen,
so sitzen wir noch eine Weile zusammen,
warten, wer weiß, auf was oder wen.
Vier Menschen sind da und keiner spricht.

©db

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