kein meer will gott uns heute teilen
weilen plagen herrenlos im schoß
der arbeitslosen fischer netze
wasserschwere bringen sie nach haus

hütten sind’s ohne frieden trotzdem
rollt roten teppich aus den menschen
der feuerball vor den sich schwingen
geier schwarze tupfer einer schlacht

gespalten ist so viel von uns gott
selbst teilen wir in religionen
an frisch geschärfte messerklingen
sammelt hörbar sich das weite meer

 

©db

 

 

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