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Wie gut, dass ich noch einen zweiten Uraltlaptop dabei habe… – Wer kennt das nicht, dass auf einmal der PC meldet, dass er seinen Treiber verloren hat, sein System nicht mehr wiederfindet, dass er Trojaner zu Besuch hat und sich außerdem einen Virus eingefangen hat…

… ich war darauf vorbereitet. Bislang habe ich noch nie eine Abschlussarbeit geschrieben, ohne dass just zu diesem Zeitpunkt der Drucker oder PC den Geist aufgibt. Ha, aber diesmal habe ich eine Ausweichmöglichkeit. Sicher, ich sitze seit geschlagenen acht Stunden an dieser alten Gurke, um sie wiederzubeleben; aber ich muss ja nicht. Das ist alles rein freiwillig.

Fujikato. Mein Lifebook.  Mein Apfelgehäuse mit kleinen Stübchen drin ist hin. Es ist erst zwei Jahre alt. Und ich bin nicht traurig, nervös, wütend oder ärgerlich. Denn: Nach acht Stunden ist der Ersatz-Digital-Oldtimer einigermaßen wärmeflaschenkompatibel – das ist doch was. Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die es ankommt.

Sanduhren zu sehen kann auch bedeuten, die Chance zu nutzen, um sich an die Zeiten zu erinnern, wo die Sandkästen noch nicht erfunden worden waren. Keine Rückmeldung zu bekommen, kann auch als Aufforderung verstanden werden, den Abwasch zu erledigen und Holz zu hacken. („Lieber ein Beil in der Hand als eine Maus auf dem Dachboden.“). Egal, was es ist, ich bleib sitzen.

 

 

 

 

 

 

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