hochgezogen die brauen wie wegfliegvögel

wie lieblich der maien auch blühte*

das meer hat seine zeitlose zeit

und du hast nur noch volle hände

eine falte lichtet ihren anker

dem schwalbensommer hinterher

voll von dir und deinen berührungen

sind deine übervollen hände

wie immer stehen die haare ab

winterfarben dem wind zu störrisch

allmorgendlich fühlen sie vor

was für ein rauch sie erwartet

an der gerade entlang

die wort für wort absetzt

aus deinen händen nimmt

richte ich meinen rücken auf

 

©db

*Wie lieblich ist der Maien ( Martin Behm 1557- 1622) / Wie schön blüht uns der Maien (Volksweise 16. / 17. Jahrhundert)

 

 

 

 

 

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