keinen hafen fand die möwe heut

den strand den sie ihr eigen nannte

wo kräne starr nach oben ragen

nagen an den wolkenrändern

die wolken trugen sie in einem fort

als ob es große wogen wären

immer nur an orte ohne land

klein wurde sie die möwe klein

ein lied blieb hängen in der luft

silberflügelweisen heisre schreie

frei ist sie die möwe frei ohne hafen

und ohne namen grenzenlos