blick nach vorn

mensch. oberwerk

jahrmillioner fossilienblüte

mienenträger

spielzeug

kommender maschinen

schau ins buch deines gesichts

teile mit gott

 

 

 

Werbeanzeigen

wolken-los

sie schlafen zu mittag

und drehn sich herum

donnerkrumme blitze

sie haben gar nichts vor

 

sie sammeln sich im hafen

und gehn von bord an land

und alles fällt ins wasser

was einmal oben war

 

 

 

 

 

wegweise

fließende wände hängen vorm tor

ziehen hinein und drängen zurück

und der wind singt ins ohr einen wind

das kind mit der muschel fängts auf

 

das tor ganz und gar auf sand gebaut

lässt alle hinein nimmt manche mit

entfernt die hoffnung das wolkenmeer

die gehobne hand den roten stern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

brause lieber browser brause

schöne neue welt rapsfeldweit

summa summarum summ summ

glyphosat ist nicht flüchtig

 

sause armes bienchen sause

und sammle ein das süsse gift

klaub es aus den güllewolken

es wird gewiss dein schade sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

als

als die buchen

starben immerzu

ausschlag gaben

ausgewichnen blicken

 

als gezählte geigen

aufgebäumt und rastlos

paradieszaun warn

zersplitterten im blick

 

als das wort als leer blieb

in ungeorteten booten

auf ankunft wartete

wollt es weiter kommen

 

 

 

 

 

 

 

 

vom besitz des nichts-sagen

dass ich ihn habe ist bezeichnend

was hab ich nicht alles dafür getan

wie mir das wort brummte im mund

es mir den kopf aushöhlte

.

wie hab ich ihn nur für mich behalten

es lag wohl am lustigen imperativ

(sag jetzt nichts)

.

nun liegt er da funkelt vor sich hin

rapunzelt und loreleit

schmirgelnd auf papier

schnick schnack wie es scheint

 

 

 

 

 

 

.

 

 

 

 

 

 

.

 

 

 

 

 

.