traumbild 2

immer noch ist da der adler unantastbar golden groß

unmringt von einem all planeten und kometen

die ragen aus dem schwarzen meer innerlichster nacht

erhobner schwingen streift gekrönt der ruf nach freiheit

liebe das festgemachte und längst aussichtlose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geheimschrift

wellen des meeres zerhackt mit liebevollen messern

hier und da zäsuren auf den punkt bringen nach links

schreiben lesen gen westen hin zur roten sonne

im flutlicht schrift für schrift tag träumen nachts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

schnee treibt in hohen wolken

formt ein eignes grau das kühlt

webt ferne den momenten

die nahe gehn und bleiben

 

große flocken tragen nichts

außer einem lautloslied

das nur hört wer abschied nimmt

wer draußen ist und geht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

all das alles

dass das das leben ist das uns geschieht

von zwischenraum zu zwischenraum passierts

da trägt wer’s namenlose herz nach haus

da sind wir tür an die wer dauernd pocht

bis anhält unser sein einlässt den gast