blaupause sagt tschüs

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Es war sehr bereichernd, Euch / Sie alle hier getroffen zu haben. Nun möchte ich mich gerne verabschieden.

In irgend so einem Buch, wo „Black Elk“  (heutzutage ist ja alles googlebar: das Buch heißt „black elk speaks“) darüber schreibt, dass es in einem PowHow (wer will, der googele..) unter anderem auch  darum geht (oha, das war gar nicht Black Elk, das war in einem Buch von einer Frau, die über die „Heilige Pfeife“ geschrieben hat)

… dass es unter anderem auch darum geht, seinen Besitz verschenken zu können. Das das wichtig sei, um sich erneuern zu können.
(Die Herausgeberin zu Hafenmöwe: „… ähem, das Problem ist immer nur, dass Du sowieso nichts besitzt“ – Hafenmöwe zur Herausgeberin: “ … und was ist mit dem Klecks auf Deinem Auto? Ist das Nichts, hm…?“)….

In diesem Sinne wünsche ich Euch / Ihnen allen immer genug Nichts. Den Dünger, aus dem die Vergissmeinichts sprießen.  Und die Rosen und Disteln.

(p.s.: Hier stand kurz nach der Veröffentlichung noch ein Text, den ich nach ein zwei Tagen wieder herausgenommen habe… – die zweite Lage Buchstabenschwarz auf diesen drei vier Zeilen sind Platzhalter und Gedenksteinchen für ein ehemals vorhandenes jetzt aber verschwundenes Detail).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

über reden

ich schwärze an des freundes wort

mit der kohle meiner augen

heb es aus der erloschnen glut

empor wie nacht die mich umfängt

es bleibt mir treu und hält mich fest

wenn ich das liebste  greifen will

das helle warme friedenswort

den unbekümmert leichten ton

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©db

Umleitung (hafenmöwens …nachtschichtschrei)

Suchet, so werdet ihr finden: „Hafenmöwens Nachtschichtschrei“ ist im Blog verbuddelt und hier mal kurz wieder augegraben für alle, die von Ralph Butler’s Blüthensthaub vorbeischaun und nachlesen wollen, was denn nun mit der möwe war.

Nachtschichtschrei, Hafenmöwens

… oooder war alles ganz anders und Ralphs Reblog meinte „Schneelos“ Das ist ganz frisch von heute. So wie der Reblog. Nur weil ich tüttelig bin, m… (psst… hafenmöwe , die Herausgeberin wird sich um alles kümmern, zum Beispiel um

schneelos )

schneelos

 

regen um regen wäscht fort das weiß

zartes beginnen im wolkenhang

grau legt sich ab auf leeren feldern

wartet auf fülle schwebegewicht

 

schichtet ein grau das weiß werden will

um fassung ringt dem inneren leuchten

in endlos gelagerter leere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©db

 

 

 

 

 

 

hafenmöwens nachtschichtsschrei

 

zwischenraum zahm gebürstetes statement

suppkultur suppt

haarmohn nie               nimm niemals haarmohn iii

nimm ammonniak  ( haarmohn yuck )

spotte behaarlich suppvers um suppvers lass fallen

das fertigprodukt jezz aber schlaf kleine möwe schlaf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(hafenmöwe hat bei wordpress unter „zeitgenössische Lyrik“ gesurft… – und gestaunt: Konstantin Ames: Lyrik Jetzt 3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wenn ich ein vöglein wär…

vogelmenschHafenmöwes Kritzelwerk mit schwarzer Tinte 2001

 

ps:

wenn ich ein vöglein wär… – die ersten drei Strophen  dieses Volksliedchens sind erstmals 1778 erschienen in einem von Johann Gottfried Herder zusammen-gestellten Sammelband „Stimmen der Völker in Liedern“. Der Dichter des Liedes ist –  verrät mir petit Wicki (= Wikipedia) –  Georg Christian Dieffenbach (1822 – 1901). Text ist auch noch mit dabei:

wenn ich ein vöööglein…