streich blätter ab von mir

 schicht um schicht beschriebne

der stoff aus dem ich bin

ist seltsam er nimmt zu

innerlich gewogen

wird mir zu teil das leben

berge mond und seen

das was sich wiegt in mir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drahtlose kommunikation

durchlässig werden im wechsel der zeiten

wasser wird kost viel kostbarer sein als strom

nicht mehr lange da werden worte ausgehn

wie flammen feuer atem von mund zu mund

 

 

 

 

 

 

 

verbogene willen verworrene träume

an knorrigen bäumen gewogener stille

zerissene blätter streben nach oben

leben vom loben beflissener retter

 

der eine gedanke das fehlen von wahrheit

und endlicher klarheit im wählen von schranken

das wissen um eines das fortwährend sich dreht

das schwer wiegt und leicht ist in schlagenden herzen

 


 

 

 

 

 

 

 

 

von zeit zu zeit

nebel füllts klare auge

fahr über hallt ein ruf

aus wellen deiner iris

der feine schwarze blitz

leise nehmen kräfte zu

das schweigen nicht zu brechen

mondes silber steht im raum

öffnet tür und fenster

hat mein licht mitgenommen

noch immer ist’s hell und ruhig

schnee ist in meinen haaren

und dunkel wird die nacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

an morgen

wolkenfall es geht um                                          wolkenfall s’ist soweit

junge wolken strahlen                                         ein regen wird geborn

sind weiß und rein und leicht                            aus einem tiefen grau

strähnchen nur im wind                                     aus einem reifen wort